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Deutschland bewirbt sich mit Hamburg um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024

22.03.2015

Die norddeutsche Metropole hat sich gegen den Mitbewerber Berlin durchgesetzt und will Spiele der kurzen Wege, am Wasser und mitten in Europas zweitgrößtem Hafen veranstalten.

Das Konzept Hamburgs ist besonders nachhaltig und kompakt. Dafür wird ein Industriegelände im Hafen in den neuen Stadtteil „Olympic City“ umgewandelt, inklusive Olympia Park und Olympischem Dorf. Das Viertel ist nur einen Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur prosperierenden HafenCity und wird nach den Spielen zu einem innerstädtischen Wohnquartier mit 3.000 Wohnungen. Die Olympiahalle wandelt sich nach der Schlussfeier zu einem Kreuzfahrtterminal und das Olympiastadion wird für eine anschließende Nutzung bedarfsgerecht zurückgebaut.

Zudem sollen die Spiele in Hamburg klimaneutral sein: Energiebedarf und Verkehrskonzepte sind auf CO2-Neutralität ausgerichtet. In einem Umkreis von 10 Kilometern sind fast alle Wettkampfstätten leicht erreichbar, das Fahrrad wird zum wichtigsten Olympia-Transportmittel. Die Spiele werden für Hamburg zum wichtigsten Stadtentwicklungsprojekt und Impulsgeber und helfen die Stadtteile südlich der Elbe mit der City zu verbinden und weiterzuentwickeln.

Weitere Informationen:
www.hamburg-tourismus.de

Titelbild: „Olympic City“: Foto: gmp Architects / Gärtner & Christ