
In ihren Arbeiten befasst sich Prof. Grebel insbesondere mit der Galaxienentwicklung und der Nahfeld-Kosmologie.
Eva Grebel (Jahrgang 1966) studierte Astronomie an der Universität Bonn, an der sie 1995 promoviert wurde. Anschließend arbeitete sie als Postdoktorandin an der University of Illinois in Urbana-Champaign, der Universität Würzburg, der University of California in Santa Cruz und der University of Washington in Seattle, ehe sie im Jahr 2000 nach Europa zurückkehrte. Zunächst war sie am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg tätig, 2003 wechselte sie als Professorin und Direktorin des Astronomischen Instituts an die Universität Basel. Seit 2007 lehrt und forscht Prof. Grebel am Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg und ist Direktorin des Astronomischen Rechen-Instituts. Für ihre Forschungsarbeiten erhielt sie zahlreiche Preise und Ehrungen.
Auszeichnet wird eine "weltweit herausragende Forscherpersönlichkeit", so der Preisstifter und Ehrensenator der Ruperto Carola, Dr. h.c. Manfred Lautenschläger. Der Lautenschläger-Forschungspreis wird alle zwei Jahre für Leistungen der Spitzenforschung vergeben. Die Auszeichnung wendet sich an Wissenschaftler der Universität Heidelberg sowie an Forscher aus dem Ausland, die der Ruperto Carola durch Wissenschaftskooperationen in besonderer Weise verbunden sind. Der Unternehmer Manfred Lautenschläger hat den Preis 2001 ins Leben gerufen, um herausragende, im Erkenntnisprozess befindliche Forscherinnen und Forscher zu fördern. Ein interdisziplinär zusammengesetztes Kuratorium weltweit vernetzter Wissenschaftler entscheidet über die Auswahl der Preisträger, die sich aus allen Disziplinen um den Lautenschläger-Forschungspreis bewerben können.
(Quelle: Universität Heidelberg)
Weitere Informationen:
www.uni-heidelberg.de
Bildtext: Astrophysikerin Prof. Dr. Eva Grebel
(Der Link wurde am 28.12.2009 getestet.)